Dreieich Segelclub Langen

Optimist

 
Das seine besegelte Seifenkiste eine derartige Karriere machen würde, hätte sich Clark Mills aus Clearwater, Florida, USA, sicherlich nicht träumen lassen, als er 1947 die rollenden Kisten eines Jugendclubs für den Segeleinsatz modifizierte. Doch es vergingen noch sieben Jahre, bis die 2,30 m lange und 1,13 m breite Nussschale in Europa auftauchte. 1954 kam der erste Opti durch Axel Damgaard nach Dänemark. Erst in den späten sechziger Jahren wurde der Segelzwerg langs am von Nord nach S ü d auch in der Bundesrepublik heimisch. Heute sind über 4 00. 000 Optis weltweit registriert und vermessen, allein in Deutschland zählt die Deutsche Optimist Dinghy Vereinigung mehr als 5.000 Boote. Während das kleine Boot, dank zweckmäßiger und übersichtlicher, leicht zu bedienender Ausstattung seinen Siegeszug um die Welt antrat, tat sich der Deutsche Segler Verband schwer, Segelausbildung schon im Vorschulalter zu akzeptieren. Diese Zurückhaltung konnte die massenhafte Verbreitung des Optis jedoch nicht verhindern. Dennoch erteilte die Intemational Yacht Rule Union erst 1973 dem Opti den Status der internationalen Einheitsklasse. Am 6. Mai 1967 gründete sich die Deutsche Optimist Dinghy Vereinigung in Hamburg mit der Zielsetzung, "das Jugendsegeln in der Optimisten-Jolle in den Verbandsvereinen des DSV zu fördern. "Eine Präambel, die den Verantwortlichen der DODV 24 Jahrespäter eine Mammutarbeit beschert. So mussten 1991 89 Ranglisten-Regatten ausgewertet und kontrolliert, 4.338 Ergebnisse eingegeben und die Daten 450 neuer Segler und Seglerinnen bearbeitet werden. Seit 1969 werden Bestenermittlungen durchgeführt, 1975 segelte man erstmalig einen "Jugendmeister" aus, der 1981 - entsprechend der Altersgruppe der Opti-Segler - in einen "Meister der Jüngsten" korrigiert wurde. Wenn die DODV mit Stolz heute auf die Tatsache verweist, dass mehr als die Hälfte ihrer "alten Meister" erfolgreich in nationalen und internationalen Klassen segelt, hat das seinen guten Grund. In keiner anderen Klasse sind die Qualifikationen, die zur Teilnahme an der deutscheu, Europa und Weltmeisterschaften berechtigen, derart hart wie bei den Optimisten. Wer internationale Atmosphäre schnuppern will, muss zu Hause ganz vorn mit dabei sein. Auch hier, auf sport-politischer Ebene ist die DODV aktiv. Nach vielen Sitzungen und Diskussionen erarbeiteten Klassenvereinigung und DSV eine Neuregelung der A-und B Regatten, die ab 1993 entscheidende Veränderungen für die jungen Regattafreaks mit sich brachte. International wird die größte Regattaklasse der Welt durch die IODA vertreten. Die International Optimist Dinghy Association, mit 60 Mitgliedsländern weltweit - davon 24 in Europa ist Mitglied der lYRU und vertritt in diesem höchsten Gremium die Interessen der jungen Segler bis 15 Jahre. Die 1965 gegründete Organisation wacht über die Einhaltung weltweit gültiger Klassenvorschriften, veranstaltet international besetzte Trainingskurse und fördert den Kontakt der nationalen Verbände untereinander. Doch die DODV macht sich nicht nur für Regatta-Asse stark, sondern mindestens ebenso breiten Raum nimmt der Breitensport und Anfänger Segeln ein. Opti-Segeln soll Spaß machen, das Lernen der Einschätzung des eigenen Leistungsvermögens, das Spiel von Gleichgewicht und Geschwindigkeit, die Gemeinschaft mit Gleichaltrigen sowie Begeisterung und Kameradschaft innerhalb der Opti Truppe werden auch zukünftig Jungen und Mädchen motivieren, in die ehemalige Seifenkiste zu steigen. 
Geschäftsstelle:
  • DODV-Geschäftsstelle 
  • Gerstenstraße 37 
  • 70599 Stuttgart 
  • Telefon 0711/4570097 
  • Fax 0711/4579262

 

Laser die größte olympische Einheitsklasse weltweit!


Neu : Laser Radial Frauen ab 2008 ebenfalls olympische Bootsklasse

  • Laser Standard olympische Klasse
  • Laser Radial Frauen olympische Klasse
  • Laser Radial DSV Jugendmeisterschaftsklasse
  • Laser 4.7 internationale Nachwuchsklasse ( Optiumsteiger )
News unter : www.laserklasse.de
 
Als der Laser 1970 vom Amerikaner Bruce Kirby entworfen wurde, erhielt das 4,23 m lange Boot den Namen "Freetime", Freizeit und umschreibt die Zielsetzung, die der Konstrukteur mit dem Design verfolgte. 1974 wurde aus der "Freetime" der Laser. Ein kanadischer Student hatte den Namen vorgeschlagen, weil er "etwas Modernes" hat. Bis heute sind rund 190.000 der kleinen Einhand-Jollen in alle Welt verkauft worden und ein Ende der Erfolgsstory ist nicht abzusehen. Jährlich wächst die Zahl der in 80 Ländern gesegelten Boote um rund 4000 Einheiten. Einfachheit, ein Maximum an seglerischem Spaß und Langlebigkeit waren primäre konstruktive Eckdaten, die Bruce Kirby optimal umsetzte. Das Boot sollte darüber hinaus leicht auf dem Autodach zu transportieren, durabel und widerstandsfähig sein. Die uneingeschränkten Transportmöglichkeiten und die Haltbarkeit waren mitentscheidend für die rasche und weltweite Verbreitung. Die absolute Uniformität und Baugleichheit machte den Weg frei für eine steile sportliche Karriere, bis hin zum Olympischen Status.Auch Hermann Cornelius, langjähriger Klassenchef der Deutschen Laser Klassenvereinigung hat die Faszination des Bootes nie losgelassen. "Der Laser verkörpert die olympische Idee wie keine andere Bootsklasse. Bei gleichem Material, entscheidet allein das persönliche Leistungsvermögen." 
 
Parallel zum "Original-Laser" mit 7,06 qm Segelfläche brachte man 1989 mit riesigem Erfolg das Laser Radial Rigg auf den Markt. Schon zur ersten Meisterschaft segelten 58 Teilnehmer aus 17 Ländern den Laser mit verkleinertem 5,76qmRigg. Der Laser 4.7 ist das ideale Boot für den Einsteiger und für die Schulung. Wie sieht der erfolgreiche Laser Segler aus ? Groß, schlank, gut trainiert mit einem Gewicht zwischen 64-93 kg. Eine erstaunlich weite Spanne, unüblich für Hochleistungsjollen und Beleg für die ausgereifte Konstruktion des Bootes, das sein Potenzial bei unterschiedlichsten Bedingungen zeigt. 
Die Internationale Laser Class Association offeriert Regatten in den Disziplinen Masters ( über 35 Jahre ), Youth, Women und Senioren. Dabei unterteilen sich die Masters in Apprentices 35 - 44 Jahre, Masters 45 - 54 Jahre,  Grand Masters 55 und älter. 
  • Technische Daten: 
  • Länge 4,24 m, Breite 1,37 m, 
  • Tiefgang Rumpf   mit Schwert 0,80 m,
  • Verdrängung mind. 65 kg,
  • Segelfläche 7,06 qm. 

Kontakt via Homepage der DLAS unter www.laserklasse.de

Ansprechpartner im DSCL : Darius Fekri (DLAS Obmann Hessen )

Videos zum Boot : https://www.youtube.com/watch?v=50nJ8UkOGwg

 

Finn Dinghy - immer auf hohem Niveau

 
Das Finn-Dinghy ist seit 1952 die olympische Einhandklasse für die Herren. Die 4,50 m lange Gleitjolle ist weltweit stark verbreitet. Auf fast allen See- und Binnenrevieren finden Regatten und Meisterschaften statt, in Deutschland allein schon ca. 50 Ranglistenregatten mit großen Beteiligungen. Die Deutsche Rangliste zählt im Durchschnitt ca. 150 Boote. Damit ist das Finn-Dinghy eine der stärksten Klassen im DSV Strenge Bauvorschriften sichern eine robuste Bauweise der Boote. Das Finn Dinghy lässt sich über viele Jahre erfolgreich auf Regatten segeln und ist dadurch sehr wertstabil. Durch den flexiblen Carbon Mast und das 10 qm große Segel aus modernem Laminatmaterial, lässt sich das Rigg optimal auf das Körpergewicht des Seglers einstellen.Das Regattasegeln im Finn-Dinghy ist sehr taktisch geprägt. Die Geschwindigkeitsunterschiede der Boote sind gering, die Rennen bleiben spannendbis ins Ziel. Gleichzeitig erfordert das Boot einen großen Körpereinsatz, denn es will sportlich gesegelt werden! Trotz aller Regattaambitionen besitzt die Kameradschaft in der Klasse einen sehr hohen Stellenwert. Viele Segler bleiben ein ganzes Seglerleben dem Finn-Dinghy treu. Die Altersstruktur der Klasse ist somit äußerst vielschichtig. Spezielle Meisterschaften für Junioren als auch Veteranen kennzeichnen dieses Bild und schaffen internationale Kontakte.
 
Der Einstieg in die Finn-Klasse kann sehr preisgünstig über ein absolut konkurrenzfähiges Gebrauchtboot erfolgen. Natürlich gibt es aber auch ein großes Angebot an neuem Bootsmaterial. 
Die Deutsche-Finn-Segler-Vereinigung mit ihren Regionalvertretern steht Interessenten gerne mit Rat und Tat zur Seite. Darüber hinaus organisiert sie das Regattaprogramm und ist Herausgeber der mehrmals im Jahr erscheinenden Publikation" Die Finnwelle".      
  
Quelle Segler Zeitung
 
Ansprechpartner im DSCL: Detlev Guminski

 

Der 420er

 
Selten hat ein ausländisches Boot in Deutschland auf Anhieb so viele Freunde gewonnen, wieder 420er.  Christian Maury, französischer Konstrukteur dieser Kunststoffjolle hat einen wirklich guten Griff getan. Wenn man bedenkt, dass 1959 der erste Prototyp gesegelt wurde, 1960 im Januar die Produktion bei Lanaverre in Frankreich begann und 1963, im Gründungsjahr der westdeutschen Klassenvereinigung UNIQUA, bereits 2500 Einheiten registriert waren, so zeugt das von der Beliebtheit des 420er, der in diesem Jahr sein 40-jähriges Jubiläum feiert. Heute sind weltweit bald 50 000 Einheiten registriert. Während anfangs überwiegend gestandene Mannschaften aus erwachsenen Seglern das Boot segelten, wurde der 420er nach Einführung  des Spinnakers und des Trapezes im Jahr 1971 mehr und mehr von der Jugend angenommen. Heute ist er als internationale Einheitsklasse Jugendboot des Deutschen Seglerverbandes. Die Anerkennung des 420er durch die IYRU (der heutigen ISAF) 1971 und der damit verbundene intemationale Status verstärkten den Aufschwung. Jetzt lag die Überwachung der Klassenbestimmungen, die Vergabe der Baulizenzen für Boot und Segel, in der Hand der lYRU und die Klassenvereinigung hatte keinen Einfluss mehr auf die Preisgestaltung des Bootes und der Segel. Ein Lanaverre 420er kostete 1971 segelfertig 3.204,-DM, ca. ein Viertel des heutigen Preises. 1999 haben in Deutschland und im benachbarten Ausland ca.60 Ranglistenregatten und ca. 80 Jugendqualifikationsregatten stattgefunden, auf letzteren qualifizieren sich die Mannschaften für die deutsche Jugendmeisterschaft. Zusammen mit einer Vielzahl weiterer 420er Regatten mit regionalem Charakter gibt es in der 420er Klasse keinen weißen Fleck auf der deutschen Seenkarte. Das der sportlich rasante Gleiter sowohl von männlichen und weiblichen als auch gemischten Mannschaften gleich gut zu beherrschen ist, das drückt sich in den Platzierungen der Rangliste aus, in der auch rein weibliche Crews auf den vordersten Plätzen zu finden sind. In der deutschen Rangliste werden z. Zt. etwa 440 Segler geführt. Die 420er Klasse hat sich in den vergangenen 40 Jahren stets den Herausforderungen des sich verändernden Segelsports gestellt und hat die Klassenvorschriften dem hohen Standard moderner Jollen angepasst. Dadurch ist der 420er weltweit gesehen ein anerkannter Bootstyp, der im Wettbewerb mit anderen Bootsklassen bestehen kann. Internationale Begegnungen und Segleraustausch-Programme bis nach Australien beweisen, wie aktiv die Klasse ist. 
Die 420er Klassenvereinigung hat ihre Stärke in dem gewaltigen Potential einer starken internationalen Klasse, die den Jugendlichen und auch den erwachsenen Seglern weltweit offen steht und eine unvergleichbare Gemeinschaft bildet. Die deutschen Sektion der internationalen Klassenvereinigung "UNIQUA Deutschland e.V" ist die Interessenvertretung der etwa 1000 aktiven deutschen 420er-Segler auch auf internationaler Ebene. Sie betreut die Mannschaften bei herausragenden nationalen und internationalen Regatten, koordiniert die deutschen Regattatermine und erstellt die Ranglisten. Das 4x jährlich erscheinende "420er ECHO" ist eine Informationsschrift, die über das Regattageschehen und Neuigkeiten aus der Klasse berichtet und von allen Seglern gern gelesen wird. 
Auch 40 Jahre nach seiner Einführung ist der 420er mit einer Vielzahl nationaler und internationaler Regatten mit großen Feldern der Herausforderung neuer Jugendboot-Generationen gewachsen. Weltweit gibt es kaum ein Land, wo man den 420er nicht segelt. Erfahrene 420er-Segler sind jederzeit in der Lage, in eine olympische Zweimann Bootsklasse umzusteigen, wenn sie dem 420er entwachsen sind. Der 420er hat die in ihn gesetzten Erwartungen in den vergangenen Jahrzehnten voll und ganz erfüllt und erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit.         
  
  • UNIQUA Deutschland e.V 
  • Deutsche Sektion der 
  • INTERNATIONAL 420 
  • CLASS ASSOCIATION 
  • Präsident: Wolfgang Stenz, 
  • Kaiser-Wilhelmstraße 45, 31061 Alfeld.

Der SZV

Nach 1945 sind eine Reihe moderner Jollenklassen entstanden, die aber alle nur für den reinen Wettsegelsport geschaffen wurden. Es fehlte aber ein modernes kleines Schwertboot zum Wasserwandern, eine richtige auch für den Trailertransport geeignete Wanderjolle. So wurde 1960auf Veranlassung der YACHT der Schwertzugvogel von Ernst Lehfeld als Wanderboot in Kiel- und Schwertausführung konstruiert. Die Bootsrümpfe in gleicher Abmessung. Sie unterscheiden sich lediglich im Gesamtgewicht, der Segelfläche und eben durch den Kiel oder das Schwert. Schon zwei Jahre später sprach niemand mehr vom Wanderboot. Dennoch zeichnen Geräumigkeit und Sicherheit des Fahrtenbootes auch heute noch diese Bootsklasse aus. Um auch Selbstbauer vor keine großen Probleme zu stellen, entschied man sich für den Knickspantbau aus Sperrholz. Aus der ursprünglichen Wanderjolle ist der Schwertzugvogel inzwischen ein durchkonstruiertes Regattaboot geworden. Der reine Holzbau wurde von der GFK Sandwichbauweise für Schale und Deck verdrängt. Deck auch wahlweise mit Sperrholz. Doppelboden und abgeschottetes Vorschiff, dazu Lenzkanäle sorgen für Sicherheit bei einer Kenterung und schnelles Wiederaufrichten des Bootes. Wo früher ein Holzmast stand, steht heute ein modernes Alu-Rigg an Deck und bietet dem Regattasegler reichlich Trimm-Möglichkeiten mit einer Segelfläche von: Großsegel 10,8 m2 - Genua 7,2  Tourenausführung. Die ersten Klassen Vereinigungen der Kiel- und Schwertboote wurden gegründet und 1965 vom Deutschen Segler Verband als nationale Klassen anerkannt. Einzige Auflage war, dass Kiel- und Schwertboote als getrennte Klassen weitermachen, jedoch mit gemeinsamer Nummerierung. Die Entwicklung der Regattatätigkeit und der Boote selbst machte den Zugvogel zur Leistungsklasse neben den olympischen Klassen. 1971 wurden erstmals Leistungspässe vergeben. Die Schwerpunktregatten auf dem Gardasee, Travemünder Woche, Silberner Schwertzugvogel Steinhuder Meer und nicht zuletzt die Deutsche Meisterschaft sind die herausragenden Wettfahrten in einem umfangreichen Regatta-Terminkalender. So ist der Zugvogel eine sichere, große und schnelle Zweimann-Jolle für binnen und Buten, leicht zu trailern und zu slippen. In wenigen Minuten aufgeriggt und segelklar, für das Regatta und Tourensegeln zugleich geeignet. Dies sind einige Punkte, die den Zugvogel auszeichnen. Wer einen gebrauchten Schwertzugvogel oder Zubehör für sein Boot sucht, der findet zum Beispiel in den Schwertzugvogel Nachrichten oder in der BOOTS BÖRSE einen repräsentativen Überblick des Gebrauchtbootmarktes. Gebaut wird der Schwertzugvogel von einigen Werften und nur noch ganz selten von Selbstbauern. Zu den bekanntesten "Produzenten" dieser Boote gehören heute die Bootswerft Leonhard Mader und die Bootswerft Linnekuhl. Wer Informationen zu neuen Booten oder speziellem Zubehör sucht, der bekommt diese in fundierter Weise bei Gerd Eiermann, einem der erfolgreichsten Segler dieser Klasse. 
  
  • Die Anschrift des "Titelhamsters": 
  • Bootsservice Gerd Eiermann, 
  • Albert-Hahn-Str. 24, 
  • 47269 Duisburg, 
  • Fax: 0203 765070, 
  • Tel.: 0203 764242. 
 
Technische Daten: 
Der Schwertzugvogel ist eine aus GFK oder Sperrholz gebaute Zweimannjolle in Knickspantbauweise. 
Er ist eine nationale DSV-Verbandsklasse. 
  • Lüa: 5,80 m 
  • Büa: 1,88 m 
  • Tiefg. Rumpf    0,25 m 
  • Tiefg. Schwert: 1,10 m 
  • Verdr. segelf.: min. 230kg 
  • Segelfläche: 15 m2 
  
Weitere Informationen zu dieser Klasse gibt es beim 1.Vorsitzenden der SZV Vereinigung e.V,
Peter Lange, Helgolandstraße 38,23554 Lübeck,  

 

Der Korsar – Segeln mit Kopf und Herz


Der Korsar, die sportliche Gleitjolle mit Trapez und Spinnaker, begeistert vor allem durch exzellente Segeleigenschaften. Schon bei wenig Wind kommt der Korsar ins Gleiten und ist dank der vielfältigen Trimmmöglichkeiten auch bei starkem Wind gut segelbar – selbst für leichte Mannschaften.
Die 1958 von Ernst Lehfeld konstruierte Zweimannjolle ist 5m lang, 1,70m breit und 100kg schwer und wurde ursprünglich aus formverleimtem Sperrholz gebaut. Im Jahr 2008 feiert der Korsar sein 50-jähriges Jubiläum und ist trotzdem jung geblieben: die neuesten Entwicklungen im Bootsbau sind auch in die Weiterentwicklung des Korsaren eingeflossen, weshalb die Rümpfe heute mit Doppelboden in Epoxy Sandwichbauweise und Kohlefaserverstärkungen gebaut werden. Im Verlauf dieser Weiterentwicklung erhielt der Korsar ebenfalls ein ergonomisch abgerundetes Deck, das nicht nur in GFK sondern auch in einer Sperrholz-Ausführung angeboten wird, die Freigabe für Carbon-Bäume und viele weitere Ausrüstungen, die ein modernes und sportliches Regattaboot ausmachen.

Die Segeleigenschaften des Korsar mit seinen gesamt 14,7 qm Segelfläche (Spinnaker nochmals 14,8 qm) bewegen sich zwischen 470er und FD. In der Beschlagsanordnung gleicht er weitgehend dem FD: Spinnakertüte, verstellbare Wanten, Trapez, Schwertverstellung, Fockroller, flexible Masten und diverse Trimmeinrichtungen gehören heute zur Standardausrüstung eines Regattabootes.

Der Korsar ist für seine Wertbeständigkeit bekannt – ein wichtiges Argument bei der Kaufentscheidung! Aufgrund der hohen Qualität und Langlebigkeit kann auch ein über 10 Jahre altes Boot ganz vorne mitsegeln.
 
Das Regatta-Angebot für Korsare, die Ihre Verbreitung als nationale Klasse in Deutschland, Österreich, Schweiz und in Polen hat, ist groß. Zu den Highlights des Jahres treffen sich bis zu 60 Korsare auf der Travemünder Woche, Warnemünder Woche, dem Riva Cup am Gardasee (Italien), bei Deutschen, Österreichischen und Schweizer Meisterschaften sowie dem Euro-Cup.
Mehr als 100 Teams sind in der Deutschen Jahres-Rangliste, die Ihre Punkte auf über 40 Ranglisten-Regatten jährlich von März bis November in ganz Deutschland sammeln.
In der Korsar-Klasse treffen sich begeisterte Seglerinnen und Segler, die sich sportlich ambitioniert auf Regatten messen und gleichzeitig jede Menge Spaß mit netten Leuten haben wollen. Bemerkenswert ist die große Anzahl gemischter Teams, die nicht nur in der Rangliste vordere Plätze belegen, sondern auch regelmäßig die Nase bei den Meisterschaften ganz vorne haben.
Auch altersmäßig ist die Klasse völlig gemischt. Die Begeisterung für den Korsar beginnt schon bei Jugendlichen und lässt auch ältere Segler nicht wieder los. Wer neu in die Klasse kommt, wird sich schnell wohlfühlen, denn in der Korsar-Familie wird man herzlich aufgenommen und die „alten Hasen“ helfen, wo sie nur können.
Die aktiven Korsar-Segler sind in der Korsarenvereinigung e.V. organisiert, die zentraler Ansprechpartner für interessierte Segler, Vereine, Sponsoren und den DSV ist. Die Klassenvereinigung koordiniert die jährlichen Regatten und Trainingsveranstaltungen, organisiert Meisterschaften, veröffentlicht die jährliche Rangliste und informiert ihre Mitglieder über die quartalsweise erscheinende Klassenzeitschrift „Korsar News“ und das Internet. Unter www.korsar.de finden alle Segler und natürlich auch alle Korsar-Interessierten viele Infos über die Klasse, Termine und Ergebnisse, Tipps und Tricks sowie die Ansprechpartner in den Regionen.
News aus der Klasse: www.korsar.de
 
Kontakt allgemein: 1_vorsitz@korsar.de ( Dierk Conrad DSCL)
Kontakt vor Ort: langener-waldsee@korsar.de ( Karin Herold - Sportwart des DSCL )

470er

Der 470er wurde von Andre DCornu konstruiert, segelt als internationale Klasse und genießt seit 1976 Olympischen Status für Männer und Frauen. Das Boot wird in beiden Disziplinen weltweit in großen Stückzahlen auf hohem Niveau gesegelt und auch die erweiterte Alterstruktur im Regattabereich mit Young und Apprentice Masters, Masters und Grandmasters trägt zur lebendigen Wettbewerbsszene im 470er bei. Im Leistungsbereich sollten die Mannschaften ein Crewgewicht zwischen 1 00 und 160 kg mitbringen, doch die Trimmmöglichkeiten des Bootes ermöglichen auch andere Konstellationen. Traditionell zählt die Zweimann-Trapezjolle zu den erfolgreichsten Booten im Deutschen Segler-Verband. Zu den bekanntesten Seglern zählten die Gebrüder Hunger und speziell bei den Damen erinnert man sich an Susanne Meyer und Katrin Adlkofer. Erfolgreiche Crews kamen und kommen aus dem Bereich der ehemaligen DDR. Peggy Hardwiger/Christina Pinnow und Ines Bohn/S. Rohatzsch. Wibke Bülleund Nicola Birkner sind die potenziellen Teilnehmer für die Olympischen Regatten vor Sydney. Als Vorsitzender der International 470 Class Association fungiert seit langen Jahren Heinz Staudt aus Köln.

 
Kontakt: AS470.Jaenicke@gmx.de
  • AS 470 Deutschland e.V Thomas Jänicke-Klingenberg, 14167 Berlin, Tel/Fax: 030/8114757
  • Technische Daten:
  • Länge 4,70 m, Breite 1,68 m,
  • Tiefgang m. Schwert 1,05 m,
  • Gewicht segelfertig ca. 120 kg,
  • Segelfläche 12,7 qm 

 

 

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