Kentertraining: Gaudi mit sauberem Ergebnis!

Am Sonntag, den 24. August, hieß es: Badehose an, Schwimmweste über – und ab ins Wasser, denn das erste offizielle Kentertraining unseres Vereins fand statt!

Ziel der Veranstaltung war, den Umgang mit einer gekenterten Toura zu üben, Ängste abzubauen und das richtige Verhalten im Ernstfall zu trainieren.

Pünktlich um 11:00 Uhr versammelten sich die Teilnehmenden auf der Vereinsterrasse, wo sie zunächst eine kompakte theoretische Einführung erhielten. Dabei wurden wichtige Grundlagen vermittelt – unter anderem der Hinweis, vor dem Ablegen unbedingt die Riggspannung zu überprüfen. Ein gut gespanntes Rigg trägt nicht nur wesentlich zur Stabilität der Jolle bei, sondern erleichtert auch das spätere Aufrichten im Falle einer Kenterung.

Im Anschluss ging es um das richtige Verhalten beim Kentern. Bevor das Boot aufgerichtet wird, sollten alle Schoten gelöst werden – so lässt sich der Wasserwiderstand deutlich verringern und unkontrollierte Bewegungen des Boots beim Aufrichten werden vermieden.



Das Aufrichten selbst erfolgt in klarer Rollenverteilung: Der Vorschoter bewegt sich zum Bug, um das Boot mit dem Bug im Wind zu halten, während der Steuermann das Boot mit Druck auf das Schwert und über die Griffe kontrolliert wieder aufrichtet. Der Wiedereinstieg erfolgt anschließend über das Heck – zunächst durch den Steuermann, gefolgt von der restlichen Crew. Die Schoten sollten gelöst sein, um eine Folgekenterung beim Aufrichten zu vermeiden.

Anschließend ging es – ausgestattet mit Badekleidung, Shorties und jeder Menge guter Laune – zum Steg und auf die Boote, um ganz bewusst auszuprobieren, was man sonst eher vermeiden möchte!

Die Aktion wurde vom Motorboot aus mit fachkundiger Anleitung begleitet: Wo nötig, erhielten die Teilnehmenden gezielte Hilfestellung, sodass die Jollen schnell und sicher wieder aufgerichtet werden konnten.

Dabei stellten alle fest: Unsere Toura-Jollen sind nicht nur flott unterwegs, sondern auch erstaunlich unkompliziert wieder aufzurichten.

Neben dem Training wurde die Gelegenheit genutzt, die Unterwasserschiffe unserer Boote gründlich zu reinigen – eine notwendige Arbeit, die in fröhlicher Runde fast zur Nebensache wurde.

Besonders schön war zu sehen, wie alle sich gegenseitig halfen, Tipps gaben und gemeinsam über die eigenen „Nasslandungen“ lachten.

Am Ende waren sich alle einig: Das Training hat nicht nur Sicherheit vermittelt, sondern auch richtig viel Spaß gemacht. Ein herzliches Dankeschön an unsere mutigen „Testschwimmer“!